Donnerstag, 16 Mai 2013 02:00

Donauwörther Zeitung über Eröffnung Schulmensa Mittelschule Donauwörth

Bericht der Donauwörther Zeitung vom 10.05.2013 zur Eröffnung der neuen Schulmensa der Ludwig-Auer-Mittelschule Donauwörth.

Schmuckstück für den Schulcampus

 

 Der Erweiterungsbau der Ludwig-Auer-Mittelschule ist feierlich eröffnet worden. 

 Von Helmut Bissinger

DON-MS-Mensa-Aussenansicht Der Erweiterungsbau für die Nachmittagbetreuung an der Ludwig-Auer-Mittelschule ist fertig.

Gut ein Jahr nach dem Baubeginn kann das Multifunktionsgebäude nun von den 420 Schülern in Beschlag genommen werden. (Foto: Schule)

 

Ob es nun ein Schulcampus ist, der geschaffen wurde, wie es Architekt Wolfgang Obel sehen wollte, ober einfach nur dem zunehmenden Bedürfnis nach Ganztagesangeboten entsprochen worden ist: Der Erweiterungsbau der Ludwig-Auer-Mittelschule in Donauwörth mit integrierter Mensa sowie Gruppenräumen zur Ganztagsbetreuung wertet den Ruf der Großen Kreisstadt als „hervorragender Schulstandort“ weiter auf. So jedenfalls sieht es Oberbürgermeister Armin Neudert.

Das Stadtoberhaupt blickte bei einem Festakt zurück: Er erinnerte an erste Überlegungen für einen Anbau, an den Beginn der Arbeiten im März 2012 und das Herzblut, dass der Donauwörther Architekt Obel eingebracht habe. Entstanden sei unter der Regie des Schulverbandes Donauwörth-Tapfheim ein „sinnvolles Schmuckstück“, das dem „facettenreichen Wirken“ der Mittelschule entspreche. Neudert sprach sogar von einem „Meilenstein für die Stadt“.

DON-MS-Mensa-EroeffnungSymbolische Eröffnung: Tapfheims Bürgermeister Karl Malz, Oberbürgermeister Armin Neudert, Rektor Werner Freißler und Architekt Wolfgang Obel. (Foto: Schule)

Nach 34 Jahren beginnt in der Schule eine neue Epoche

Rektor Werner Freißler hatte im Beisein prominenter Ehrengäste auch für die Elternbeiratsvorsitzende Ruth Adam-Rumrich und die Schülermitverwaltung das Modell der offenen Ganztagesbetreuung vorgestellt. Demnach können die Eltern für ihre Kinder einzelne Tage belegen und sich so ein hohes Maß an Flexibilität sichern. Freißler freute sich, dass in der 34-jährigen Geschichte der Schule eine neue Epoche beginne. Schulamtsleiter Anton Kapfer holte weiter aus. Er definierte das Erziehungs- und Bildungsziel für die Pädagogen: nämlich einen mündigen Menschen zu formen. Dazu seien an der Ludwig-Auer-Schule in Donauwörth nun weitere Voraussetzungen geschaffen worden. Es sei erwiesen, dass zum Erreichen der Ziele eine „Wohlfühlatmosphäre“ notwendig sei, „ebenso wie eine adäquate Mittagsversorgung“. „Dieses Projekt zähle zu den emotionalsten Aufgaben meines Lebens“, sprudelte aus Architekt Wolfgang Obel heraus, der die Anforderungen an den Neubau in bekannt blumiger und emotionaler Art schilderte. Die Schule selbst sei sein „Erstlingswerk“ gewesen, deshalb habe ihn der Anbau so gereizt. Es sei geglückt, den guten Geist der Schule auch auf den Erweiterungsbau zu übertragen. Während die Ludwig-Auer-Schulband den Festakt modern und mit begeisternden Solo-Einlagen (unter anderem von Angela Noski) umrahmte, segneten in einem ökumenischen Akt Monsignore Dekan Otmar Kästle, dessen evangelischer Amtsbruder Johannes Heidecker und der Iman der türkisch-islamischen Gemeinde, Mehmet Karaman, den Neubau.

   
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